Christine Last

Schatten

Biographie

Zuletzt aktualisiert am: 6. Dezember 2016

Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.
Weil, eigentlich war mein Weg als Musikerin schon vorgezeichnet. Violine, um genau zu sein. Das lief alles schon recht gut, ich hatte bereits mehrere Wettbewerbe gewonnen und war eigentlich ganz zufrieden, bis eines Tages diese Freundin von mir vorbeikam und mir erzählte, sie würde zu einem Vorsprechen gehen.
Wow! Das klang spannend! So spannend, dass ich mich näher mit dem Thema Schauspiel befasste, und irgendwann stellte ich fest, dass die erste Geige bei mir nur noch die zweite Geige spielte: Ich wollte Schauspielerin werden, das war genau mein Ding.

Nicht unbedingt zur Freude meiner Eltern, die selbst Berufsmusiker sind und es gerne gesehen hätten, dass ich die Familientradition fortsetze.
Aber ich meldete mich nach dem Abitur nicht an der Musik-, sondern an der Theaterakademie in Köln an, und dann geschah – nun ja, erst einmal nicht viel. Eine kleine Statistenrolle im Fernsehen, das war‘s. Es sollte zwei Jahre dauern, bis die Akademie uns Studenten auf die Menschheit losließ.
Ich stand währenddessen für einige Werbespots vor der Kamera und auch mein musikalisches Talent war gefragt, indem man mir die musikalische Leitung und die Klavierbegleitung für die Diplominszenierung des Theaterakademie-Jahrgangs 2013 anvertraute.

Aber dann ging es auch endlich für mich auf der Schauspielbühne los. In Livia 13 spielte ich gleich mehrere Rollen, im Heilbutt (im Arttheater 2015) war ich als „Erdbeerfrau“ unterwegs und diesen Sommer dann Falk Richters Büchner – nun wurde auch die Presse auf mich aufmerksam.
Es folgte eine Tournee mit einem Theaterstück für Kinder durch‘s Ruhrgebiet, und nun also die Rolle der „Mimi“ im Geheimnis der drei Tenöre…

Christine Last im Contra-Kreis-Theater


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