Ralph Schicha

Schatten

Biographie

Zuletzt aktualisiert am: 6. Dezember 2016

Geburt und Schulabschluss in Moers am Niederrhein, dazwischen zweisprachig aufgewachsen in einem Bergdorf am Dachstein in Österreich – deutsch und steirisch, was ihm sicherlich auch dabei geholfen hat, Arnold Schwarzenegger vor kurzem in Escape Plan zu synchronisieren. Er begann schon in Moers am Gymnasium, Theater zu spielen, danach in Freiburg und München, wo er parallel die Schauspielschule absolvierte und Psychologie studierte.
Nach seinem Diplom in klinischer Psychologie nutzte er ein Stipendium an der Stanford University, um sowohl seine Schauspielausbildung in englischer Sprache zu ergänzen, als auch eine wissenschaftliche Forschungsarbeit im Bereich Sozialpsychologie als Grundlage für seine Doktorarbeit mit dem Thema „Angst vor Freiheit und Risiko“ anzugehen.

Dann war aber erstmal Schluss mit dem Spagat zwischen Kunst und Wissenschaft, einen Tag nach Abgabe seiner Dissertation spielte er im Fernsehen eine Gasthauptrolle mit Helmut Fischer als neuem Münchner Tatortkommissar, danach viele Jahre lang Theater vor allem in München – u. a. am Residenztheater.
Im Film und Fernsehen waren es zunächst vor allem internationale Produktionen, in denen er bedingt durch seine Mehrsprachigkeit spielte, u. a. in Italien, Frankreich, Australien, England, Österreich, Holland, Schweiz, Polen, Russland, mit Regisseuren wie Franco Rossi, Margarethe v. Trotta, Peter Patzak, Jack Gold, Edouard Molinaro.

In Deutschland spielte Ralph Schicha in zahlreichen Fernsehspielen und TV-Reihen wie Tatort, Der Alte, Siska, Soko, Rosenheim Cops, Hafenkante und Serien wie Dubbelpion, Sylter Geschichten, Nesthocker, Wege zum Glück und Sturm der Liebe, vielen ist er vor allem in Erinnerung als Tierarzt „Dr. Philipp Martin“ in Unser Charly. Im Kino spielte er zuletzt in Paganini – der Teufelsgeiger mit David Garrett.

Wenn er nicht spielt, dann gibt es auch eine Praxis in München, in der er als Hypnosetherapeut tätig ist sowie die Musik, die ihn von Kind an fasziniert: Dabei war ihm die Gitarre näher als das Klavier und für ihn als Liedermacher „handlicher“. Und jetzt, als „Tenor“ im Theater schließt sich ein Kreis – auch mit dem Rheinland.

Ralph Schicha im Contra-Kreis-Theater


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