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Darsteller und Autor
The Nightingales


Darsteller: 

Leon van Leeuwenberg

Leon van Leeuwenberg
wurde in Nimwegen geboren. Er studierte Gesang, Schauspiel und Gesangspädagogik an der Hochschule für Musik und Theater in Rotterdam.
Er sammelte erste Bühnenerfahrungen in den holländischen Musicalproduktionen Pol, Cyrano und Sweeny Todd. Seit dem Hochschulabschluss 1994 ist er im deutschsprachigen Raum tätig. Er war als „Vater“ und auch als „Biest“ in der Kölner Produktion von Die Schöne und das Biest und in Duisburg in Les Miserables zu sehen. Am Stadttheater Klagenfurt spielte er den „Brad“ in der Rocky Horror Picture Show und in Wien den „Kaiser Franz Josef“ in Elisabeth, den „Jesus“ in Godspell, und den „Amos Hart“ in Chicago. Im Sommer 1999 entwickelte und spielte er mit drei Kollegen das Stephen Sondheim Programm Take me to the World in Hamburg, bevor er im Berliner Theater des Westens den „Amos Hart“ in Chicago übernahm.
Anschließend war er in Berlin in der Uraufführung von Peter Lunds und Thomas Zaufkes Babytalk in der Neuköllner Oper, als Falcos Diener „Josef“ in Falco Meets Amadeus im Theater des Westens und als „Demetrius“ in Sommer Nacht Traum im Grips Theater zu sehen. Er spielte erneut den „Amos Hart“ in der Düsseldorfer Produktion von Chicago im Capitol Theater und war in Berlin als „John W. Booth“ in Assassins und als „Stanley“ im Werwolf-Musical Fletsch sowie in Hamburg als „Etches“ in Titanic zu sehen.
Ab Januar 2002 spielte er 170 mal den „Alex“ in What a feeling! am Contra-Kreis-Theater. Danach spielte er ebenfalls am Contra-Kreis-Theater in der Komödie Nachts sind alle Katzen schön, die Titelrolle in Fred vom Jupiter, Wochenend und Sonnenschein und trat mit seinem ersten Soloprogramm Pflanzen, Bauen, ­Zeugen auf. 2010 spielte und sang er erneut den „Alex“ in What a feeling II – Die Love-Cats sind zurück.
Während seiner Abwesenheit vom Contra-Kreis-Theater spielte er den „Bap“ in We will rock you in Köln und Berlin, die Titelrolle in Odysseus fährt irr in Klagenfurt, den „Steve Canfield“ in Ninotschka an der Oper Kiel, den „Thomas Ambrose“ in Männersache am Stadttheater Bielefeld, den „Cole Porter“ in Kiss me, Cole! an der Komödie im Marquardt in Stuttgart und zuletzt den „Elwood Blues“ in Blues Brothers am Westfälischen Landestheater und den „Wilbur Turnblad“ in Hairspray im Musical-Dome in Köln.

15. Dezember 2011


Elisabeth Ebner

Elisabeth Ebner
kommt aus Österreich und absolvierte ihre Ausbildung in Gesang, Tanz und Schauspiel in Wien. Nach dem Musicaldiplom wurde sie für die Welturaufführung von Roman Polanskis Tanz der Vampire ans Wiener Raimundtheater engagiert.
Einige Jahre lang war sie Teil des Vocal Jazz Quartetts „The Blue Notes“, mit dem sie neben zahlreichen Galaauftritten in City of Angels mitwirkte.
Nach Hello Dolly, Evita und Sweeney Todd war sie zweite Besetzung „Christine“ in The Phantom of the Opera am Londoner Westend, sowie „Lisa“ in Jekyll & Hyde am Theater an der Wien, und „Hope“ in Anything Goes an der Oper Graz, wo sie auch in dem Familienmusical Cinderella passt was nicht mit ein paar tausend Kindern ihren Spaß hatte.
Gerne und oft schon stand sie auf deutschen Bühnen, so zum Beispiel an der Komödie im Bayerischen Hof in München, der Komödie Düsseldorf, dem Fritz Rémond Theater im Zoo in Frankfurt, als Sweet Charity am Grenzlandtheater Aachen, oder in den Herrenhäuser Gärten Hannover als „Helena“, „Hermia“ und „Titania“ in Ein Sommernachtstraum. Bei den Festspielen Wangen im Allgäu spielte sie diesen Sommer die „Charis“ in Heinrich von Kleists Amphitryon und die „Pippi“ in Pippi Langstrumpf, das sie auch choreographierte.
Nach Sekretärinnen, Die süßesten Früchte, Fred vom Jupiter, What A Feeling II – Die Love Cats sind zurück und Beatles an Bord freut sie sich nun riesig, mit den Nightingales wieder an den Contra-Kreis zurückzukommen.

15. Dezember 2011


Jasper Vogt

Jasper Vogt
wurde 1945 geboren und ist in Hamburg aufgewachsen und zur Schule gegangen. Er studierte Germanistik, Literatur- und Musikwissenschaft und Jura, besuchte die Schauspielschule Frese und die Musikhochschule – beide in Hamburg, beide mit Abschluss. Als Musiker verdiente er sein Geld von Kirchenorgel bis Beat-Band, und als Mitglied des „Kölner Ensemble für Neues Musiktheater“ des Komponisten Mauricio Kagel war er in Europa, Asien und Amerika auf Tournee. Als Schauspieler und Sprecher arbeitete er in ­allen Bereichen, die dieser Beruf bietet: Theater, Fernsehen, Film, Hörfunk, Synchron, Werbung. 1976 ­holte ihn das Ohnsorg-Theater als Schauspieler und musikalischen Leiter, dort ist er auch heute noch ­regelmäßig zu Gast.
Weiterhin arbeitet er als Schauspieler für Theater und TV, als Sprecher für Funk, Werbung und CD-Produktionen, außerdem als Komponist und Produzent und als freier Autor, sowohl hochdeutsch als auch plattdeutsch, so z. B. für den NDR, für Zeitungen und für private Rundfunksender. Insgesamt sind von ihm bisher acht Bücher und mehrere CDs erschienen.
Er war Erfinder, Autor, Sprecher und Produzent der Comedy-Figuren „Frisör Dieter“ (Radio Hamburg) mit fast 700 und „Helene Hoyer“ (NDR 90.3) mit fast 400 Folgen. Und über 100 Mal ist er für die NDR-Fernsehsendung „DAS! reist“ mit seinem Motorrad durch Norddeutschland gefahren.
Seit 1984 tritt er mit unterschiedlichen Solo-Programmen auf, seit 1999 auch mit einem „Albers“-Programm mit dem Titel „Hoppla, jetzt kommt Hans“, dessen Premiere vom NDR aufgezeichnet wurde. Im Jahre 2008 gründete er die Gruppe „Jasper Vogts Hafenmusikanten“, die sich mit originellen Spezial-Fassungen von norddeutschen Liedern einen Namen gemacht hat.
Im Jahr 2006 fuhr er mit seinem Motorrad in zehn ­Wochen von Hamburg nach Shanghai, anschließend gründete er die Namipenda GmbH, die heute Oldtimer-Rallyes z. B. in Namibia und in Indien veranstaltet.
1969 spielte er zum ersten Mal am Contra-Kreis-Theater in Bonn, und kaum sind 42 Jahre vergangen, ist er schon wieder hier zu Gast.
Wer das alles hinter sich hat, muss verrückt sein – stimmt! Und was noch schlimmer ist: Er hat auch für die Zukunft noch viele Pläne. Und möglicherweise könnten die ihn ab und zu auch mal wieder nach Bonn führen…

15. Dezember 2011


Thomas Pohn

Thomas Pohn
der gebürtige Österreicher, das heißt eigentlich gebürtiger Wiener, wuchs in der östlichen Kulturhauptstadt auf und absolvierte dort auch seine Ausbildung an der Schauspielschule des Volkstheaters.
Sein erstes Engagement hatte er an der Sommerbühne in Mörbisch, wo er als Seeoffizier „Enrico Piselli“ in Eine Nacht in Venedig seine ersten beruflichen ­Bühnenerfahrungen sammelte und gemeinsam mit der Legende Giuseppe di Stefano auf der Bühne stehen durfte.
Darauf folgend ging er für 3 Jahre ans Landestheater in Linz und tobte sich dort, über die Spielzeiten hinweg, in den jugendlichen Hauptrollen von „Ferdinand“ in Kabale und Liebe, über „Rustan“ in Der Traum ein Leben und „Walther“ in Vatermord bis hin zu „Mogli“ im Dschungelbuch, erfolgreich aus. Es folgte ein 4-jähriges Engagement am Staatstheater Saarbrücken, dort gab er unter anderem den „Franz“ in den Räubern, den „Bassanio“ im Kaufmann von Venedig und den „Hans“ in Die Minderleister.
Der Liebe wegen zog es ihn dann nach Köln, wo er nun seit 15 Jahren als freischaffender Schauspieler ­tätig ist. Von hier aus bestreitet er seine diversen ­Engagements, kehrte auch immer wieder nach Wien zurück, wo er zum Beispiel am Volkstheater die Hauptrollen in den inszenierten Wagner-Lesungen ­Lohengrin und Die Meistersinger unter der Regie ­Marcel Prawys übernahm und dort gemeinsam mit Helmut Lohner und Otto Schenk spielte. In Deutschland folgten Stückverträge am Theater Dortmund, als „Cliff“ in Cabaret, und am Schauspielhaus Stuttgart für den Soldaten in Andorra.
Neben seiner Tätigkeit als Sprecher im Hörfunk ­er­gaben sich auch verschiedene TV und Kinoproduktionen, zum Beispiel mit Mariele Millowitsch in Marie Brand, in Wilsberg, Alarm für Cobra 11 und all dem, was sonst so rund um Köln herum gedreht wird. Demnächst wird er als Banker im Kinofilm Upgrade zu ­sehen sein, sowie als immer mal wiederkehrender ­Anwalt in der Serie Danni Lowinski.
Thomas Pohn ist zum ersten Mal am Contra-Kreis-Theater zu sehen, und meint, er sei vom Direktor des Hauses zumindest dahingehend treffsicher besetzt worden, dass ihm auch im wirklichen Leben das ­Talent zum Singen und Musizieren, zumindest als ­berufliche Einnahmequelle, leider gänzlich fehlt.

15. Dezember 2011


Naemi Priegel

Naemi Priegel
alt-lutherische Pastorentochter, in Breslau geboren, eine der gefragtesten Musical-Darstellerinnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie begann ihre Karriere 1963 in Hannover mit dem politisch-literarischen Kabarett „Die Leid-Artikler“ mit Dietrich Kittner und studierte anschließend Gesang und Schauspiel in Berlin bei Else Bongers. Seitdem spielte sie über 1000 Mal die „Eliza“ in My Fair Lady – mit über 20 verschiedenen Partnern (u. a. Paul Hubschmid) in der Rolle des Professor Higgins – auf den unterschiedlichsten Bühnen. Mit Gustav Knuth konnte man sie als „Christine“ in der ZDF-Produktion Das kleine Hofkonzert erleben, mit Zarah Leander am Theater an der Wien in Lächeln einer Sommernacht. Weitere Stationen waren Zürich, Basel, Karlsruhe, Braunschweig, Hamburg, Frankfurt, Münster und Wien, wo sie u.a. als „Iduna“ in Das Feuerwerk, als „Sally Bowles“ in Cabaret, als „Pistache“ in Cancan und natürlich in den Hauptrollen von Kiss me Kate, Annie und Hello Dolly zu sehen war. Daneben gestaltete sie auch zahlreiche Soloprogramme. So tourte sie 2008/2009 mit der Kabarett-Chanson-Revue um Marlene Dietrich Mit Marlene mal janz alleene, det wär scheene, 2010 mit der Show Das gibt’s nur einmal – Ein Abend mit wunderbaren alten Liedern von gestern durch Deutschland und die Schweiz. 2005 veröffentlichte sie ihre Autobiographie Geschichten einer Gauklerin.

15. Dezember 2011


Autor: 

Peter Quilter

Peter Quilter
ist sicher einer der meistgespielten jungen Autoren der Welt. Seine Stücke sind bereits in 36 Ländern aufgeführt und in 23 Sprachen übersetzt worden.
Allein in der laufenden Spielzeit werden seine Stücke in so unterschiedlichen Städten wie Prag, Caracas, Minsk, London, Krakau, Mexico City, Bilbao, Hongkong, Budapest, New York und Rio de Janeiro aufgeführt…und in Bonn!
Peter wurde in England geboren, begann seine Karriere als Moderator beim BBC Fernsehen. 1998 entschied er sich, endgültig als Autor zu arbeiten, nachdem seine Bearbeitung von Oscar Wildes Das Gespenst von Canterville mit Ron Moody in der Hauptrolle, ein großer Erfolg auf Tournee durch England wurde. Im Jahr darauf machte er sein Londoner Westend-Debut mit BoyBand, einer Komödie über die Popindustrie. Das Stück lief einen Sommer lang im Gielgud Theatre, bevor es anschließend in Holland, Dänemark, Polen, Slowakei, Estland und Südafrika gezeigt wurde.
Peter ist in Deutschland bekannt geworden durch seine Komödie Glorious! (die wahre Geschichte der Florence Foster Jenkins, der „schlechtesten Sängerin der Welt”), die in Bonn ihre deutschsprachige Erstaufführung erlebte (in Anwesenheit des Autoren). Und danach in Aachen, Frankfurt, Hamburg, Berlin gespielt wurde und z. Zt. in Düsseldorf mit Johanna von Koczian gespielt wird. Auch dieses Stück hat Horst ­Johanning übersetzt. Im Londoner DuchessTheatre lief es 2006 sechs Monate ensuite, mit Maureen Lipman in der Titelrolle. Es wurde sowohl für den Olivier Award als auch für den Theatregoers Award als beste Komödie nominiert, und wurde bereits in sechs Kontinenten aufgeführt. Besonders erfolgreich ist es in Kanada, Brasilien, Spanien, Deutschland und Polen, wo die Warschauer Aufführung gerade live im staatlichen Fernsehen übertragen wurde und über vier Millionen Zuschauer hatte.
Gerade im Moment hat Peter einen Riesenerfolg mit seinem Stück über Judy Garland End of the Rainbow, das im Sydney Opera House uraufgeführt wurde. Danach folgten Produktionen im Teatro Marquina in Madrid und dem Royal Theatre Carré in Amsterdam. Die Londoner Aufführung lief sechs Monate in den ausverkauften Trafalgar Studios und bekam 5-Sterne Rezensionen und vier Olivier Award Nominierungen. Ab März 2012 wird diese Produktion im Belasco Theatre am Broadway in New York zu sehen sein.
In der Übersetzung von Horst Johanning läuft dieses Stück bereits seit Juni an den Hamburger Kammerspielen.
Peter freut sich sehr, dass die Uraufführung seines neuesten Stückes The Nightingales jetzt in Bonn stattfinden kann und in den verlässlichen Händen seines Verlegers Malte Hartmann und wieder einmal seines Übersetzers und Regisseurs Horst Johanning liegt.
Wegen der New Yorker Proben kann er nicht dabei sein, obwohl ihn der Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt schon sehr gelockt hat. Er wünscht allen Beteiligten an diesem Abend einen großen Erfolg.

15. Dezember 2011


Inszenierung: 

Horst Johanning

Horst Johanning
Studierte in Göttingen und in Berlin Theaterwissenschaft und Philosophie, danach
an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover.
Zusammen mit Katinka Hoffmann leitet er das Contra-Kreis-Theater.
Seit 2001 ist er Vizepräsident des Deutschen Bühnenvereins und Vorsitzender der
Privattheatergruppe.

29. Januar 2011


Kostüme: 

Anja Saafan

Anja Saafan
gebürtige Bonnerin, nach dem Abitur absolvierte sie zunächst eine Ausbildung zur Damenschneiderin und studierte im Anschluss daran in München an der französischen Modeschule Esmod Modedesign. Wieder in Bonn zurück begann sie ihre Arbeit am Contra-Kreis-Theater in den Bereichen Kostüme, Requisiten und Garderobe. Als Kostümbildnerin arbeitete sie für die Stücke Die Nervensäge, Ein Hauch von Frühling, Bleib doch zum Frühstück, Die süßesten Früchte, Sextett, Ein Seestern im Garten, Eine provenzalische Nacht, Seitensprung für Zwei, Die Perle Anna, Der Mann, der sich nicht traut und Verliebt, verlobt… verliebt sowie für die Musicals Fred vom ­Jupiter, What a feeling! und What a feeling II – Die Love-Cats sind zurück.

30. Juni 2011


[Großansicht Coverbild anzeigen] The Nightingales
15.12.2011
bis
19.02.2012


Tonauschnitt (MP3) aus dem Stück


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