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  • 27. September 2023
  • 22. November 2023
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Sonntag 15.00 Uhr
  • 8. Oktober 2023
  • 3. Dezember 2023
  • 11. Februar 2024
  • 14. April 2024
  • 12. Mai 2024
  • 9. Juni 2024

Charles Ripley

Schatten

Biographie

Zuletzt aktualisiert am: 12. November 2013

Nach der Schauspielausbildung in den USA hat Charles Ripley auch dort ein Studium der Germanistik, Anglistik und Geschichte abgeschlossen und kam anschließend als Fulbright Stipendiat an die Albert-Ludwigs-Universität nach Freiburg. Der akademische Weg führte aber über Umwege wieder auf die Bühne, und bald fuhr Charles regelmäßig nach Wien, um dort mit Walter Lott (Schüler und Kollege von Lee Strasberg, Actors’ Studio, New York) zu arbeiten, der zusammen mit George Tabori eine Art Actors’ Studio in Wien („Der Kreis“) aufgebaut hatte. Bei einem dieser Workshops lernte der Schauspieler einen Regisseur aus Köln kennen, Thomas Wenzel, der im Begriff war, ein Ensemble zu gründen, und so kam er ins Rheinland. Neben Engagements an verschiedenen Theatern in Köln, Bonn, Aachen und Düsseldorf von 1992 bis 2007, stellte gerade jenes Ensemble, seit 1999 als das Rose-Theegarten Ensemble bekannt, eine künstlerische Heimat für den Schauspieler dar. In diesem Ensemble spielte er bei vielen Stücken mit, z. B. Penthesilea, Warten auf Godot, Macbeth, Die Nächte der Schwestern Bronte, Auf hoher See, Schöne Bescherungen, Marat/Sade, Reisefieber, Nachtasyl.
Vor allem aber die Produktionen des Rose-Theegarten Ensembles aus den letzten Jahren, bei denen er besonders gerne mitwirkte, werden dem Kölner Theaterpublikum lange in Erinnerung bleiben: Tanz oder Stirb, Die Odyssee, So wild ist es in unseren Wäldern schon lange nicht mehr, Immergrün, Die Rückkehr des verlorenen Sohnes, Heimat… bitte nicht stören!, Was Ihr wollt, Mr. Pilks Irrenhaus, Yerma, Die heilige Johanna der Schlachthöfe, und Das Schloß.
Zur Zeit ist Charles Ripley auch in der Comedia in Köln zu sehen: als „Herr Fuchs“ in Herr Fuchs mag Bücher (Buch & Regie: Gertrud Pigor), als „Geißenpeter“/„Tante Dete“/„Fräulein Rottenmeier“ in Heidi (Buch & Regie: Catharina Fillers) und als „Prof. Blastov“ in Spaceman (Regie: Mark Down & Catharina Fillers). Mit seinem ­Solostück Spaceman gewann er 2007 den NRW Theaterpreis und 2008 den Preis favoriten08 (theaterzwang: Festival freier Theater NRW).
Seit 1992 hat Charles Ripley als freischaffender Schauspieler bereits bei 49 Theaterproduktionen mitgespielt unter der Regie von 24 verschiedenen Regisseuren und Regisseurinnen.
Sein Debüt im Contra-Kreis-Theater mit den 39 Stufen unter der Regie von Horst Johanning ist also auch ein Jubiläum: seine 50. Premiere als freier Schauspieler.

Charles Ripley im Contra-Kreis-Theater


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