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Sommerpause vom 1. Juli bis 28. August.
Unsere Theaterkasse ist für Sie geöffnet vom 13. bis 28. August:
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John von Düffel

Schatten

Biographie

Zuletzt aktualisiert am: 12. November 2013

John von Düffel wurde als ältester Sohn des ­Univer­sitätsdozenten, Gymnasiallehrers und Übersetzers ­Peter von Düffel 1966 in Göttingen geboren. Aufgewachsen in Londonderry/Irland, Diemelstadt/Hessen, Vermillion/South Dakota und verschiedenen kleineren deutschen Städten. 1985 Abitur in Oldenburg.
Nach dem Studium der Philosophie, Germanistik und Volkswirtschaft in Stirling/Schottland und Freiburg im Breisgau 1989 Promotion über Erkenntnistheorie.
Nach kurzer Tätigkeit als Journalist und ­Theater­kritiker arbeitete er von 1991 an als Dramaturg und Autor in Stendal, Oldenburg, Basel, Bonn und seit dem Jahr 2000 in Hamburg. Mit Ulrich Khuon ­wechselte er 2009 ans Deutsche Theater, Berlin.
Zu seinen Stücken gehören Rinderwahnsinn, Die ­Unbekannte mit dem Fön sowie Das schlechteste Theaterstück der Welt, mit dem er 1995 auf den ­ersten Autorentheatertagen des Schauspiels Hannover entdeckt wurde.
Für seinen Debütroman Vom Wasser (1998) erhielt er u.a. den Aspekte-Literaturpreis des ZDF, den Ernst-Willner-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt sowie den Mara-Cassens-Preis des ­Literaturhauses Hamburg. Sein Familienroman ­Houwelandt (2004) wurde ein Bestseller und mit dem Nicolas-Born-Preis ausgezeichnet, sein aktueller Roman heißt Goethe ruft an.
Darüber hinaus bearbeitete John von Düffel für die Bühne Thomas Manns Buddenbrooks und Joseph und seine Brüder, Theodor Storms Novelle Der Schimmelreiter sowie Todd Solondz‘ Happiness.
Nachdem dem Dramaturgen, Autor und Dramatiker John von Düffel im Sommer 2007 in Hildesheim bereits die „Heinz-Dürr-Stiftungsprofessur“ verliehen worden war, ist er zur Zeit Professor für Szenisches Schreiben an der Berliner Universitität der Künste.
John von Düffel könnte Vilars Sohn sein, in seiner Generation sind die von ihr geschilderten shoppenden Zahnarztgattinnen und Nur-Hausfrauen selten geworden. Hat sich der Mann also aus seiner Knechtschaft befreit? Der mehrfach ausgezeichnete Autor hat die Herausforderung angenommen, Vilars Thesen in postfeministischen Zeiten zu erproben. Herausgekommen ist eine Komödie.
Der Autor über Esther Vilar: „Der dressierte Mann war der Aufreger im emanzipierten Haushalt meiner ­Eltern. 25 Jahre später sind der Zorn, die Verbissenheit und Bitterkeit Geschichte, aber Vilars Gedanken und Beobachtungen über das Verhältnis der Geschlechter haben nichts von ihrer Brisanz und Schärfe eingebüßt, nur dass man heute komödiantisch damit spielen und sie weiterspinnen kann, wo früher Glaubenskriege tobten.“

John von Düffel im Contra-Kreis-Theater


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