Till Brinkmann

Schatten

Biographie

Zuletzt aktualisiert am: 12. November 2013

Meinen ersten wirklich großen Auftritt hatte ich am 19. August 1970, zwar nicht im „Contra-Kreis-Theater“, aber immerhin doch im Kreissaal des St. Petrus Krankenhauses zu Bonn.
Dass der damalige Vortrag mit „RABÄÄÄH“ recht einsilbig ausfiel, damit aber umso abendfüllender, wird jeder einsehen, der sich selbst schon Vater oder Mutter nennt.
Jedenfalls war der Vortrag nicht dazu geeignet Kritiker herbei zu rufen, Zeitungen zu informieren, Dramaturgen und Regisseure zu beschäftigen, geschweige denn ein Eintrittsgeld zu verlangen. Bis dahin bedurfte es noch einer langen Zeit der Ausformung. Nachdem ich die Bühnen der Walldorfschule in Tannenbusch, sowie der Theater AG des E.M.A. Bonn als Erprobungsraum entdeckt hatte, gelüstete es mir nach mehr, nach Feinschliff und Profession.
Dieses Mehr bekam ich dann von 1991–95 an der „Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst”, Stuttgart, zu spüren, was mitunter recht dramatisch war (bleibt ja nicht aus bei dem Beruf).
Als ich dann 1995 mein Abschlussdiplom in Händen „spürte“, bekam ich Stückverträge am Staatstheater Stuttgart und an der Landesbühne Esslingen, bevor ich von 1995–98 am Stadttheater Konstanz angeheuert wurde.
Nach diesen 3 Jahren spülte es mich den Rhein herunter und um in bewegten Zeiten wenigstens eine Form der Konstanz zu wahren, wählte ich wieder eine Stadt mit „K“ am Rhein. Nein, nein nicht Koblenz, ich meine Köln. Die Zeiten wurden wirklich bewegter, denn nun bereiste ich als kleiner Bär in Janoschs „Großer kleiner Tigerreise“ (1999–2001) den deutschsprachigen Raum und mit dem deutsch-katalanischen Projekt „Solitude – Einsamkeit 2000“ sogar nach Barcelona (2001).
Und nach dem „@ntigone 2000, cool Version“ in Berlin (2002) und „ Name der Rose“ bei den Burgfestspielen in Bad Vilbel zur Aufführung kam, stehe ich nun wieder mal in Bonn in einem Kreissaal, diesmal allerdings im Contra-Kreis-Theater-Saal. Soviel about my „BUSINESS AFFAIRS”.

Till Brinkmann im Contra-Kreis-Theater


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