Lesung: Winterkreuzfahrt/Drei Männer im Schnee

Schatten

Lesung: Winterkreuzfahrt/Drei Männer im Schnee

Maugham beschreibt in seiner „Winterkreuzfahrt“ mit spitzer Feder die alljährliche Schiffsreise einer altjüngferlichen englischen Dame auf einem deutschen Frachter. Ohne dabei je zu übertreiben, karikiert Maugham aufs Feinste die Gesprächigkeit von Miss Reid und die dagegen einsilbig erscheinende deutsche Mannschaft des Schiffes. Das Aufeinandertreffen so unterschiedlicher Charaktere an Bord garantiert jede Menge Lacher.

Mit „Drei Männer im Schnee“ hat Erich Kästner ein herrlich komisches „Märchen für Erwachsene“ geschrieben. Die Szene spielt in einem Luxushotel in den Alpen. Ein Multimillionär und ein armer Akademiker werden miteinander verwechselt. Zum Mißfallen der Direktion und der dünkelhaften Gäste freunden sich die Herren an und bilden mit dem Diener des Millionärs ein unternehmungslustiges Trio, ohne vorläufig voneinander zu erfahren, wer wer ist. Auch der Schneemann Kasimir schweigt dazu…

„Winterkreuzfahrt“ ist eine leichte, intelligente Geschichte, von Hans-Jürgen Schatz charmant und hintergründig ausgelotet.
MÄRKISCHE ODERZEITUNG

Schatz verstand es meisterhaft, die Personen dieser warmherzigen, humorvollen Geschichte einer Schiffsreise durch Stimmenimitation und Gesten lebendig werden zu lassen.
SCHWARZWÄLDER BOTE

Dass der Mann etwas von seinem Handwerk versteht, bemerkte das Publikum schnell. Schatz ist ein begnadeter Vorleser, der es vermag, einem Text gekonnt Leben einzuhauchen. Mit der Kurzgeschichte aus der Feder von Maugham konnte er brillieren. Es war vielmehr ein Hörspiel in einer Ein-Mann-Besetzung, als eine klassische Rezitation. So gelungen wechselte er seine Stimme, wenn die verschiedenen Protagonisten in der Erzählung sprachen. Den Witz der Handlung brachte Schatz authentisch herüber. Das Publikum krümmte sich stellenweise vor Lachen. Und das gerade deswegen, weil der Schauspieler dafür sorgte, dass seine Zuhörer in die Texte eintauchen konnten.
WESTDEUTSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG

Hans-Jürgen Schatz hat in zwei Komödienerfolgen im Contra-Kreis-Theater gespielt: „So und nicht anders“ mit Katinka Hoffmann und „Eine gute Partie“ mit Wolfgang Spier, Ralf Wolter und Gabi Gasser. Er war mehrmals mit Lesungen bei uns zu Gast. In Bonn ist er zur Zeit an der Oper im Musical „Kiss me, Kate“ von Cole Porter als Ganove zu sehen.

Hans-Jürgen Schatz debütierte mit der Hauptrolle in dem Spielfilm „Flamme empor“. Seither wirkte er in zahlreichen Theaterinszenierungen sowie Kino- und Fernsehfilmen mit, darunter „Heimat“, „Der Fahnder“ und „Salto Postale“. Einen exzellenten Ruf als Rezitator erwarb er sich mit Texten von Erich Kästner, Jean Paul und Thomas Mann. Seine Interpretation von L.F. Baums „Der Zauberer von Oos“ und die Einspielung der musikalischen Erzählung „Paddington Bärs erstes Konzert“ (mit Symphoniker Hamburg) wurden mit dem „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ u.a. ausgezeichnet. Für sein vielfältiges gesellschaftliches Engagement wurde Hans-Jürgen Schatz mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt.


Über das Stück

06. Jan 201906. Jan 2019


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