Hans-Jürgen Schatz

Schatten

Biographie

Zuletzt aktualisiert am: 12. November 2013

Hans-Jürgen Schatz wurde in Berlin geboren. Schon vor dem Abitur war er freier Mitarbeiter bei RIAS Berlin in der Abteilung Unterhaltung bei Hans Rosenthal. Parallel zu Universität und Funk arbeitete Hans-Jürgen Schatz auch als Regieassistent an verschiedenen Berliner Theatern.
Sein Debüt als Schauspieler gab er 1978 mit der Hauptrolle in dem Spielfilm „Flamme empor“. Seitdem hat Schatz in über 80 Fernseh- und Kinofilmen gespielt – z. B. in „Lulu“, „Heimat“ und „Die weiße Rose“ sowie in 50 Folgen der Serie „Salto Postale/Salto Kommunale“ und in 90 Folgen der Krimi-Serie „Der Fahnder“, deren Ensemble 1989 den Adolf-Grimme-Preis erhielt.
Regelmäßig steht Hans-Jürgen Schatz auch auf der Bühne. Zu seinem Repertoire gehören zahlreiche Boulevardkomödien, Lustspiele wie Goldonis „Der Lügner“ und Stücke des modernen klassischen Theaters wie „Die Glasmenagerie“ von Tennessee Williams. 1989 hat Schatz die „kleine Form“ für sich entdeckt. Er gastiert erfolgreich mit Lesungen. Jean Paul und E. T. A. Hoffmann zählen ebenso zu seinem Repertoire wie Erich Kästner und Truman Capote. Von 1992 bis 2001 war Schatz an der Deutschen Oper Berlin regelmäßig als Rezitator tätig.
Bei zahlreichen gemeinsamen Auftritten mit Sängern, Instrumentalsolisten, Symphonieorchestern sowie dem von ihm gegründeten ensemble parlando berlin ist Hans-Jürgen Schatz auch ein gern gesehener Gast auf den Konzertpodien Deutschlands. Mehrfach war er Partner des Klavierduos Katia und Marielle Labeque, der Sänger Andreas Schmidt, Peter Schreier, Reiner Goldberg, Dietrich Henschel, Stephan Loges u. a. Zu seinen Literaturaufnahmen für Deutsche Grammophon zählen „Gedichte aus der Lyrischen Hausapotheke“, „Drei Männer im Schnee“ und „Emil und die Detektive“ von Erich Kästner, ferner Konzertmelodramen der Romantik unter dem Titel „Der Blumen Rache“, „Nußknacker und Mausekönig“ von E. T. A. Hoffmann, „Das Gespenst von Canterville“ von Oscar Wilde, „Ein Weihnachtslied“ von Charles Dickens und „Der Zauberer von Oos“ von Lyman Frank Baum. Für seine Interpretation dieses berühmten amerikanischen Kinderbuches erhielt Schatz den Preis der deutschen Schallplattenkritik, für seine Einspielung der musikalischen Erzählung „Paddington Bärs erstes Konzert“ den Deutschen Schallplattenpreis „Echo Klassik“.
Im Contra-Kreis-Theater gastierte er mit mehreren Lesungen und stand 1995 mit Katinka Hoffmann u. a. in der erfolgreichen Komödie „So und nicht anders“ auf der Bühne.

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Hans-Jürgen Schatz im Contra-Kreis-Theater


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