René Heinersdorff

Schatten

Biographie

Zuletzt aktualisiert am: 11. Februar 2018

René Heinersdorff hat den Contra-Kreis schon früh, als Internatsschüler des Pädagogium Godesberg, zu einem seiner Lieblingstheater erklärt. Das feine Rund, das Peter Brook schon in „Der leere Raum“ beschreibt, die Arena, die Urform des Theaters, dieses gar nicht erst Vorhandensein der viel zitierten vierten Wand, die es geradezu abverlangt, dass es kein „Vorne“ gibt, ist für ihn zugleich Herausforderung und Chance. Die verzweifelte Suche vieler Schauspieler nach dem Publikum muss hier komplett aufgegeben werden, weil das Publikum überall ist, also nirgendwo. In zwei der von ihm mitgeleiteten Theatern, dem Theater am Dom in Köln und dem Theater an der Kö in Düsseldorf, ist die Situation ähnlich, aber nicht so konsequent wie hier.
Mit Fremde Verwandte zeigt das Contra-Kreis-Theater sein 6. Stück und er hat seine Stücke (Alles Liebe, mit Karsten Speck, Jenny Jürgens, Kleine Süchte, mit Martin und Dustin Semmelrogge, Sei lieb zu meiner Frau mit Hugo Egon Balder, Der Kurschattenmann, mit Volker Brandt, Simone Rethel, Ingrid Steeger, Aufguss, mit Hugo Egon Balder, Dorkas Kiefer, Madeleine Niesche) hier immer nochmal anders erfahren als anderswo. Aber nicht nur als Autor, sondern auch als Regisseur (z. B. Die Perle Anna, Gut Gegen Nordwind), und als Schauspieler (Ping Pong, mit Joachim H. Luger und Shakespeares Sämtliche Werke, mit Jochen Busse) war ihm diese Manege stets ein Fest. Das soll auch so bleiben.
Zurzeit arbeitet er an seinem 15. Theaterstück, das im September dieses Jahres mit Jochen Busse, Hugo Egon Balder, Maike Bollow, Katarina Schmidt und ihm selber in Hamburg Premiere haben soll und mit Sicherheit auch den Contra-Kreis besuchen wird.

René Heinersdorff im Contra-Kreis-Theater


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